Hypnosetherapie

Hypnose im Rahmen der Psychotherapie


In der Hypnosepsychotherapie wird Hypnose im Rahmen der Psychotherapie eingesetzt.
Der Terminus „Hypnose“ wird unterschiedlich gebraucht und auch definiert.
Zusammenfassend kann die Hypnose als Zustand beschrieben werden, der dadurch erreicht wird, dass die Aufmerksamkeit und Konzentration von der äußeren Umgebung abgezogen und nach innen gerichtet werden. Die kreative Vorstellungskraft (Imaginationsfähigkeit) wird erleichtert und begünstigt.
Dieser Zustand wird Ihnen vielleicht bekannt vorkommen, denn auch beim Tagträumen oder Lesen eines spannenden Buches kann ein derartiger Zustand erreicht werden.

In der Psychotherapie kann die Hypnose (hypnotische Trance) auf vielfältige Weise eingesetzt werden:

  • als Entspannungsverfahren
  • um den Zugang zu Ressourcen zu erleichtern
  • um problemverursachende (frühe) Erlebnisse aufzuarbeite
  • um Einfluss auf das Körperempfinden zu lernen
  • um mit überfordernden Gefühlen besser umgehen zu lernen
  • um Problemlösungsstrategien zu erproben
  • um erwünschte Verhaltensweisen zu üben
  • um die Bedeutungen der eigenen Gefühlswelt zu ergründen und selbst regulierend einwirken zu können.

Kritisches Denkvermögen und ethisches Werturteil werden auch im hypnotischen Zustand unverändert aufrecht erhalten.
In einer Hypnosepsychotherapie werden aber immer auch Gespräche geführt über das, was Sie beschäftigt und was es zu ergründen gilt. Die Trancearbeiten sind also eingebettet in psychotherapeutische Gespräche.